Ein Baby meldet sich an

Ob geplant oder ungeplant – letztendlich freuen sich doch die werdenden Eltern über den Zuwachs. Ist doch auch was tolles, so ein kleiner schreiender Fratz, der uns den Schlaf raubt und mit seinen kolikbedingtem Gekreische nicht nur uns, sondern auch den Nachbarn den letzten Nerv raubt. Ist ja auch kein Thema – Babys sind nun mal so und sie sind eine absolute Bereicherung unseres Lebens. Alle Eltern werden bestätigen, dass das Kind das Leben um 180 Grand umgestellt hat. Jedoch – was ist mit dem Hund, 5 Jahre alt, seit Welpenzeit unsere kleine (natürlich nicht – oder doch so ein bisschen) verzogene Schmusebacke?

Keine Panik – in der Regel bleiben uns noch 7 – 8 Monate Zeit, das behaarte Ersatzkind an die neue Situation zu gewöhnen. Es müssen einfach (?) neue Regeln erarbeitet werden:            Zugang zu gewissen Räumen: TABU! In die Hände beißen: TABU! Und so einiges mehr. Anspringen: ABSOLUTES TABU! Besonders dann, wenn ein Baby auf dem Arm getragen wird (kann man z.B. mit Puppe trainieren). Laufen am Kinderwagen ist auch eine Frage des Trainings.

Ist das Kind auf der Welt und es stellen sich Probleme mit dem Hund ein, mit denen vorher nicht zu rechnen war, bedeutet dies auch nicht unbedingt , dass das Tier abgegeben werden muss, sondern stellt uns, Sie liebe Jungeltern und mich als Trainerin, vor neue Herausforderungen.   Wir werfen doch nicht die Flinte ins Korn, oder?

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